AB GALLERY LUZERN
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und nach Vereinbarung
Toshiya Kobayashi - Ich sehe mir nur die Blätter der Pflanzen an – ganz grün.
Ich bin von der schönen, erfrischenden Kulisse gerührt.
Das ganze Jahr bin ich von Pflanzen umgeben.
Sie bringen Blüten in vielen Farben hervor und erfreuen meine Augen und mein Herz.
Ich überlege, welches Leben die Pflanzen wohl führen.
Der entscheidende Unterschied zwischen Menschen und Pflanzen ist, dass Pflanzen nur von Sonne und Wasser leben. Pflanzen betreiben Photosynthese, um sich am Leben zu halten und essen sonst nichts. Es scheint, als ob sie sagten, „Es gibt diese Lebensart.“
Pflanzen, die so leben, können sich nicht selbst fortbewegen.
Deshalb, ist ihr Leben in die Hände der Winde und anderer Wesen gelegt – und sie sind ahnungslos, wohin das Leben sie führt.
Mit der Zeit welken die Blumen mit all ihren Farben und sinken zu Boden.
Blätter, ganz grün, welken auch nach einer Zeit und werden vom Wind fortgeweht – ein Blatt fällt nach dem anderen. Aber einige Blätter widersetzen sich und klammern sich am Baum fest.
Aber was geht im „Kopf“ jedes Blattes und jedes Blütenblattes vor, während der kurzen Zeit, in der sie, eins nach dem anderen, zu Boden fallen?
Träumen sie von ihrer eigenen fernen Vergangenheit?
Kann es sein, dass sie davon träumen, welche Grundform sie annehmen wollen?
Oder träumen sie etwa davon ein Leben zu haben, das anders ist als ihr Lebenszustand bisher?
Ich bedaure die Pflanzen; ich kann nicht anders.
Diese Werkreihe entstand, indem ich über Pflanzen nachdachte.
Bei meiner Erkundung der Pflanzen geht es mir darum, „etwas zu sehen“, das bisher noch nicht bildlich dargestellt oder manifestiert worden ist.
Wenn Pflanzen davon träumen „was sie werden wollen“, dann möchte ich ihre Träume berühren, selbst wenn das nur als leichtes Anstreifen möglich ist.